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Glyphosat ade!


Ab sofort stellt die Gemeinde Spiesen-Elversberg die Verwendung von Glyphosat auf öffentlichen Verkehrs- und Grünflächen ein

Seit Veröffentlichung von Studien der Krebsforschungsagentur Weltgesundheitsorganisation (WHO) im März 2015, wonach das Pflanzenvertilgungsmittel Glyphosat „wahrscheinlich als krebserregend für den Menschen" eingestuft wurde, wurde eine bundesweite Diskussion über den Umgang mit dem umstrittenen Herbizid in Gang gesetzt.

So hat das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes im Rahmen des Vorsorgeprinzips beschlossen, dass es keine zukünftigen Ausnahmegenehmigungen, Glyphosat zur Anwendung zu bringen für Städte und Kommunen erteilen wird. Die Gemeinde Spiesen-Elversberg hat sich aus diesem Grund dazu entschlossen, bereits schon jetzt auf ihre bis Ende des Jahres befristete Genehmigung zu verzichten und sofortden Einsatz von Glyphosat zu stoppen.

Appell an Privatnutzer:

Die Gemeinde Spiesen-Elversberg begrüßt es, wenn auch Sie als Privatnutzer auf den Einsatz von Glyphosat verzichten.

Glyphosat ist das meistgespritzte Unkrautvernichtungsmittel in Deutschland und der Welt. Bekannt ist es vor allem unter dem Handelsnamen "Roundup". Es steht im Verdacht, Embryonen zu schädigen und Krebs auszulösen.