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Annahme von HBCD haltigem Styropor ist ab sofort auf den EVS Wertstoff-Zentren wieder möglich


Saarbrücken, 13. Oktober 2016  Mit dem Flammschutzmittel HBCD behandelte Styropor-Dämmplatten können ab sofort als Baumischabfälle wieder bei den EVS Wertstoff-Zentren abgegeben werden.
Von Seiten des Umweltministeriums wurde nach ausführlichen Berechnungen und in enger Abstimmung mit den Fachleuten der Abfallverwertungsanlage Velsen festgelegt, dass eine Behandlung in der Anlage dann unbedenklich ist, wenn das Volumen von angelieferten Baumischabfällen höchstens zu einem Drittel aus HBCD behandeltem Styropor besteht. Dann nämlich werden die vorgegebenen Grenzwerte deutlich unterschritten.
Wichtig ist also für die Kundinnen und Kunden der EVS Wertstoff-Zentren, dass der Anteil an HBCD haltigem Styropor etwa ein Drittel des Gesamtvolumens am angelieferten Baumischabfall betragen darf. Eine Anlieferung von reinem mit dem Flammschutzmittel behandeltem Baustyropor ist an den EVS Wertstoff-Zentren nicht möglich.
Zwischenzeitlich musste die Annahme von mit HBCD behandeltem Baustyropor ausgesetzt werden, da geklärt werden musste, ob die seit 1. Oktober geltende Einstufung von HBCD als gefährlicher Abfall einer Behandlung in der AVA Velsen zuwiderlaufen würde. Bei Einhaltung der Grenzwerte ist dies jedoch nicht der Fall.
Die jetzt festgelegten Standards für die Anlieferung des HBCD belasteten Materials entsprechen im Schnitt denen der anderen Bundesländer. Sie entsprechen im Übrigen auch den Abgabemengen, wie sie bislang angeliefert wurden.

Regelung für Gewerbebetriebe

Auch für Gewerbetreibende wurde zwischenzeitlich eine Lösung für die Abgabe von HBCDhaltigem Baustyropor gefunden. Diese können bis auf Weiteres Baumischabfälle, die behandeltes Dämm-Styropor bis maximal zu einem Drittel am Gesamtvolumen enthalten, nach vorheriger Terminabsprache an der AVA Velsen anliefern – sofern sie über den entsprechenden Entsorgungsnachweis verfügen.

Von Seiten des Umweltministeriums wurde nach ausführlichen Berechnungen und in enger Abstimmung mit den Fachleuten der Abfallverwertungsanlage Velsen festgelegt, dass eine Behandlung in der Anlage dann unbedenklich ist, wenn angelieferte Baumischabfälle höchstens zu einem Drittel aus HBCD behandeltem Styropor bestehen. Dann nämlich werden die vorgegebenen Grenzwerte deutlich unterschritten.

Das entspricht im Übrigen auch genau den Mengen, die ohnehin bislang höchstens angeliefert wurden. Die jetzt festgelegten Mengenbeschränkungen bei der Anlieferung des HBCD belasteten Materials entsprechen im Schnitt denen in anderen Bundesländern.

Um zu garantieren, dass die tägliche maximale mit dem Ministerium festgelegte Anliefermenge nicht überschritten wird, ist eine Terminabsprache unabdingbar.

Betroffene Betriebe wenden sich für eine Terminvereinbarung bitte an das EVS Kunden-Service-Center (Tel.0681 / 5000-555).