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Gut Wehr! Feuerwehrumbauten auf der Zielgeraden – FDP besteht auf Korrektur


Die Bilanz zum Jahresanfang, was das Thema Feuerwehr angeht, fällt überwiegend positiv aus. Wie es aus dem Rathaus heißt, befinden sich die Umbauten in der Endphase, will heißen, nach Ostern dürften die Räumlichkeiten übergeben werden können. Dann werden im Löschbezirk Spiesen eine zentrale Schlauchwerkstatt und bei der Elversberger Wehr die neue Atemschutzwerkstatt für beide Löschbezirke zur Verfügung stehen. Duschen, Toiletten, Umkleideräume werden in beiden Häusern ebenfalls komplett neu sein und den heutigen Anforderungen genügen, sprich für Männer und Frauen werden eigene Trakte vorhanden sein. Beim Richtfest im vergangenen November war für das Feuerwehrgerätehaus in Elversberg von Gesamtkosten von 1,2 Mio. Euro die Rede (wir berichteten), nun wird von fast 1,4 Mio. € ausgegangen. Schon beim Richtfest hätte die Zahl nicht mehr gestimmt, monierte die FDP-Fraktion im Gemeinderat den damaligen Bericht. Zu diesem Zeitpunkt seien es schon 1,31 Mio. € gewesen. Auch sei es nicht richtig, so die FDP, dass das in den nächsten Wochen erwartete neue Löschfahrzeug HLF 20/30, nicht nur zwei Fahrzeuge ersetzt, das LF 8 und das LF 16 (wir berichteten). Die FDP hat den Bürgermeister in einem Schreiben darauf hingewiesen, dass nach dem aktuell gültigen Brandschutzbedarfsplan mit der Neuanschaffung auch der vorhandene Rüstwagen RW 1 außer Dienst gestellt werden soll. Wie Bürgermeister Pirrung abschließend erklärte, seien die beiden Feuerwehren danach bedarfsgerecht ausgestattet und auf dem aktuellen Stand, was die zeitliche Planung anlangt. Er gehe davon aus, dass die „Großoffensive" in Sachen Feuerwehr im ersten Halbjahr zu Ende ist und danach der langjährige Erneuerungsprozess abgeschlossen werden kann. Das übliche „Feuerwehrtagesgeschäft" werde dann wieder vermehrt die Oberhand gewinnen.