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Mit dem Jugendbüro ein Floß bauen. Das Floß der Nachhaltigkeit


Niederwürzbach. Ich heiße Noah Recktenwald und absolviere ein Praktikum im Jugendbüro Spiesen-Elversberg und berichte euch von zwei spannenden Tagen am und um den Niederwürzbacher Weiher.

Am Samstag den 18.08.2018 ging es mit dem Jugendbüro und neun Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 14 Jahren an den Niederwürzbacher Weiher. Bei schönsten Sonnenschein lernten wir den Förster Herrn Wolf Herr kennen, der mit uns das Floß der Nachhaltigkeit bauen wollte. Er erzählte uns von der Geschichte und Bedeutung der Flößerei, danach folgte eine ca. 45minütige Wanderung durch den wunderschönen Wald von Niederwürzbach zur Uhu-Hütte, an der wir unsere Sachen ablegten und weiter zu dem Platz gingen, an dem wir die Bäume fällen wollten.Dort erklärte uns Herr Wolf die Werkzeuge mit denen man Bäume fällt und anschließend schält. Nach der Einleitung mit Sicherheitshinweisen und Techniken der Holzfällerei, ging es an die Auswahl der zu fällenden Bäume. Als wir alle von der frischen Luft hungrig waren, machten wir es uns an der Waldhütte gemütlich. Zum Mittagessen gab es echtes Flößerbrot, Käse, Aufstrich, Obst, Gemüse und Saft aus der Region. Gestärkt von den Leckereien ging es an die Arbeit. In Teamarbeit fällten wir drei ca. 25 Meter hohe Fichten und schälten diese danach. Es war harte Arbeit aber mit gegenseitiger Hilfe und dem Willen ein Floß zu bauen schafften unsere Holzfäller erfolgreich ihre Arbeit. Zum Schluss wurden die Holzstämme zum Trocknen in der Sonne gelagert. Damit endete auch der erste aufregende Tag. Glücklich aber müde fuhren gingen wir zurück zum Weiher und fuhren nachhause.

Am nächsten Morgen war die Spannung groß. Noch ein bisschen verschlafen und mit Muskelkater bekamen wir erklärt, wie genau man das Floß zusammenbaut. Nach der Einweisung packten alle kleinen Flößer kräftig an und trugen die Einzelteile des Floßes zum Ufer, wo wir es zügig zusammengebaut haben. Mit tatsächlich nur wenigen Handgriffen und Verstrebungen entstand ein schwimmtaugliches Floß. Endlich war es dann so weit, das Floß wurde zu Wasser gelassen und zum Jubel aller, schwamm es tatsächlich. Mit Schwimmwesten ausgerüstet konnte sich jetzt jeder als echter Flößer versuchen. Den Rest vom Tag verbrachten wir mit gemeinsamen Spielen und fuhren auf dem Floß am Ufer auf und ab. Zur Stärkung gab es feines vom Grill und als Abschluss ein leckeres Eis. Alles in allem war es ein sehr erfolgreicher Ausflug bei dem wir viel über die Flößerei, den Wald und das Bäume fällen gelernt haben. Stolz, müde und mit einer Menge neuer Erfahrungen kehrten die Kinder und Jugendlichen zurück zu ihren Eltern.