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Volles Haus bei Caffè Cult


Spiesen-Elversberg (dh). Bürgermeister Reiner Pirrung hatte – wie jedes Jahr – zu seinem Caffè Cult eingeladen in die Glückauf-Halle Elversberg und kredenzte einen bunten Mix der Kleinkunst. Den musikalischen Auftakt machten „Wood & Keys"-.

Die beiden Flöten-begeisterten Freundinnen Katja Fischer und Susanne Dorscheidund der Vollblutmusiker Nino Deda, der sowohl Akkordeon als auch Klavier spielte, überraschten mit ihrer Spielfreude und stimmten das Publikum mit Walzer und Tango auf einen unterhaltsamen Abend ein. Danach kamen die jüngeren Akteure des Abends zum Zug. Björn Gard und Jonathan Flory, die beide Preisträger von „Jugend musiziert" sind, übernahmen am Cello und am Klavier den klassischen Part im Caffè Cult. Lang anhaltender Applaus war ihnen nach Fauré und Schostakowitsch sicher.

Anschließend gab Stephan Friedrich bei der Lesung aus seinem Buch „Schlage die Trommel" einen kurzen Streifzug durch die Familiengeschichte der Familie Reidelstürtz über einen Zeitraum von 300 Jahren. Dabei las er aus die Geschichte „An einem Tag im Oktober 1793" vor.

Um Laster, Lust und Leidenschaft drehte sich der Streifzug durch die Lied-Kultur der Kleinkunst vergangener Jahrzehnte, die von der Elversberger Schauspielerin Margret Gampper und Bernd Möhl am Piano präsentiert wurde.

Nach der Pause gaben sechs Frauen der KFD Elversberg eine Kinoszene zum Besten. Bevor der Stargast des Abends auf die Bühne trat, wurden von Hermann Muskalla „nur ein paar Lieder" gespielt. Mit seiner angenehmen sonoren Stimme zog er die Zuhörer mit Liedern von den Beatles, Leonard Cohen und Klaus Hoffmann in seinen Bann.

Ferz mit Krigge

Der Kabarettist Ramon Chormann gab eine Kostprobe aus seinem neuen Bühnenprogramm und kam dabei ohne drumherum zu reden, direkt, ehrlich und frei raus auf den Punkt. So wurden Politiker genauso durch den Kakao gezogen, wie auch die Umstandskrämer, die „sich-Uffrescher" und „Überzwerche".Er erklärte den Zuschauern wie viele „Ferz mit Krigge" es bei ganz normalen Alltagsbegebenheiten gibt, wo man umständliche Menschen, also die „Überzwerche" und Umstandskrämer findet, und wie viel leichter das Leben ist, wenn man „Ferz mit Krigge" einfach weglässt, wie z.B. den Soft-Close-Klodeckel.

Das Publikum brachte den Künstlern am Ende des abwechslungsreichen Abends seine Begeisterung mit Standing Ovationen und anhaltendem Applaus zum Ausdruck.

Zusätzlich zu der Veranstaltung präsentierte der Verband Saarländischer Gartenbauvereine die Ausstellung „Die vier Jahreszeiten auf der Streuobstwiese".